Ausführlich
Ursachen und Entstehung Arthrose entsteht häufig als Folgeerkrankung anderer orthopädischer Probleme, zum Beispiel nach Hüftgelenksdysplasie (HD), Ellbogendysplasie (ED), Kreuzbandriss oder Gelenkfehlstellungen. Auch Übergewicht, übermäßige Belastung und genetische Veranlagung begünstigen die Entstehung. Man unterscheidet die primäre Arthrose (altersbedingt ohne erkennbare Grundursache) von der sekundären Arthrose (als Folge einer anderen Erkrankung).
Symptome Typische Anzeichen, die Hundebesitzer beobachten, sind:
Steifheit nach dem Aufstehen, besonders morgens oder nach Ruhephasen
Lahmheit, die sich nach dem Einlaufen bessert
Verminderte Belastbarkeit und Bewegungsfreude
Sichtbare Schmerzsymptome beim Abtasten der betroffenen Gelenke
Muskelabbau (Atrophie) in der Umgebung des erkrankten Gelenks
Diagnose Die Diagnose erfolgt durch den Tierarzt oder Tierorthopäden mittels klinischer Untersuchung (Ganganalyse, Palpation), Röntgenaufnahmen und gegebenenfalls weiterführender Bildgebung wie Computertomografie (CT) oder Arthroskopie. Charakteristische Röntgenbefunde sind Osteophyten (knöcherne Zubildungen), Gelenkspaltverschmälerung und Sklerosierung des subchondralen Knochens.
Was Trittwerk leisten kann Arthrose ist zwar nicht heilbar, doch eine gezielte orthopädische Versorgung kann die Lebensqualität betroffener Hunde erheblich verbessern. Trittwerk unterstützt arthrosekranke Hunde durch maßgefertigte Orthesen und Prothesen, die betroffene Gelenke entlasten, stabilisieren und eine gleichmäßigere Gewichtsverteilung fördern. Ergänzend kann eine professionelle Ganganalyse helfen, Fehlbelastungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu korrigieren. Die orthopädische Versorgung erfolgt stets in enger Abstimmung mit dem behandelnden Tierarzt.
Diese Erklärung ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Ob eine Versorgung aus der Werkstatt in Frage kommt, klären wir gemeinsam mit deinem Tierarzt.