TrittwerkTierorthopädie

Glossar der Tierorthopädie.

791 Fachbegriffe für 17 Tierarten, verständlich erklärt. Nach Tierart, nach Buchstabe, oder ihr sucht direkt.

36 Begriffe mit A

  1. Achillessehnenabriss Katze

    Ein Achillessehnenabriss bei der Katze bezeichnet die vollständige Durchtrennung oder den Riss der Achillessehne (Tendo calcaneus communis), die aus mehreren Sehnenanteilen besteht und das Sprunggelenk stabilisiert. Diese schwerwiegende Verletzung führt zu einer charakteristischen Plantarstellung (Fersenabsenkung) der betroffenen Hintergliedmaße und erfordert umgehend tierärztliche Versorgung.

  2. Achillessehnenbandage Hund

    Eine Achillessehnenbandage ist ein orthopädisches Hilfsmittel, das die Achillessehne (gemeinsame Endsehne der Wadenmuskulatur am Sprunggelenk) beim Hund stützt, entlastet und in Position hält. Sie wird bei Verletzungen, Reizzuständen oder nach Operationen eingesetzt und stabilisiert das Tarsalgelenk (Sprunggelenk), um eine kontrollierte Heilung zu ermöglichen. Je nach Ausführung wirkt sie kompressiv, führend oder als teilentlastende Orthese.

  3. Achillessehnenriss Hund

    Ein Achillessehnenriss beim Hund bezeichnet die teilweise oder vollständige Ruptur der gemeinsamen Achillessehne (Tendo calcaneus communis), die aus mehreren Sehnensträngen besteht und am Fersenbein (Calcaneus) ansetzt. Diese Verletzung führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Sprunggelenksfunktion und Bewegungsfähigkeit der Hintergliedmaße.

  4. Achillessehnenruptur Kuh

    Die Achillessehnenruptur bezeichnet den vollständigen oder teilweisen Riss der Achillessehne (Tendo calcaneus communis) bei der Kuh. Diese Sehne verbindet die Wadenmuskeln mit dem Fersenhöcker und ist essenziell für die Streckung des Sprunggelenks sowie die Fortbewegung. Bei Rindern tritt diese Verletzung meist traumatisch auf und führt zu erheblichen Lahmheiten sowie wirtschaftlichen Einbußen.

  5. Achillessehnenverletzung Alpaka

    Eine Achillessehnenverletzung beim Alpaka bezeichnet eine Schädigung der gemeinsamen Endsehne (Tendo calcaneus communis) am Sprunggelenk, die aus der Vereinigung mehrerer Beugesehnen entsteht. Diese Verletzung kann von leichten Zerrungen über partielle Risse bis hin zu vollständigen Rupturen reichen und beeinträchtigt die Fortbewegung erheblich.

  6. Afterklauenhypertrophie Ziege

    Afterklauenhypertrophie bezeichnet eine pathologische Vergrößerung der Afterklauen (Nebenzehen) bei Ziegen, die sich oberhalb der Hauptklauen befinden. Diese abnorme Wucherung führt zu einer Überentwicklung des Horngewebes der Afterklauen, wodurch diese verlängert sind und teilweise Bodenkontakt erhalten, was bei gesunden Ziegen nicht der Fall sein sollte.

  7. Akromegalie-Arthropathie Katze

    Die Akromegalie-Arthropathie ist eine Gelenkerkrankung bei Katzen, die infolge einer Akromegalie (Hypersomatotropismus) auftritt: meist verursacht durch einen wachstumshormonproduzierenden Tumor der Hirnanhangsdrüse. Durch das übermäßige Wachstumshormon (GH) und den nachgeschalteten Wachstumsfaktor IGF-1 kommt es zu Knorpel- und Knochenveränderungen, die zu schmerzhaften, oft mehrgelenkigen Arthropathien führen.

  8. Amputation Wildtier

    Als Amputation bezeichnet man die operative Abtrennung einer Gliedmaße oder eines Gliedmaßenabschnitts. Bei Wildtieren wird sie meist nach schweren Verletzungen durch Fallen, Verkehrsunfälle, Bissverletzungen oder Infektionen notwendig. Ziel ist es, das Überleben des Tieres zu sichern und: wo möglich: eine spätere Auswilderung oder ein dauerhaftes Leben in menschlicher Obhut zu ermöglichen.

  9. Angel Wing Vogel

    Angel Wing (auch Engelsflügel, Slipped Wing oder Flip Wing genannt) ist eine Fehlstellung des Flügels bei Vögeln, bei der die Handschwingen seitlich abstehen statt anliegend am Körper getragen zu werden. Betroffen ist meist der distale Flügelabschnitt am Karpalgelenk. Die Deformation tritt vor allem bei jungen Wasservögeln während der Wachstumsphase auf und kann die Flugfähigkeit dauerhaft beeinträchtigen.

  10. Angulare Gliedmaßendeformation Lama

    Eine angulare Gliedmaßendeformation bezeichnet eine seitliche Achsenabweichung der Gliedmaßen bei Lamas, bei der sich die Knochen in einer abnormalen Winkelung zueinander befinden. Diese Fehlstellung tritt meist im Bereich der Wachstumsfugen auf und führt zu einer X- oder O-Beinstellung, die bereits bei Jungtieren (Crias) sichtbar werden kann.

  11. Angulare Gliedmaßendeformität Alpaka

    Eine angulare Gliedmaßendeformität (Angular Limb Deformity, ALD) beim Alpaka ist eine seitliche Abweichung der Gliedmaßenachse von der Senkrechten, meist im Bereich des Karpal- oder Tarsalgelenks. Typisch sind Valgus- (Abweichung nach außen) oder Varus-Stellungen (Abweichung nach innen). Sie tritt häufig bei Crias (Jungtieren) auf, kann angeboren oder erworben sein und beeinträchtigt die Statik sowie das Gangbild erheblich.

  12. Angulare Gliedmaßendeformität Lama

    Eine angulare Gliedmaßendeformität beim Lama ist eine seitliche Achsabweichung einer Gliedmaße, bei der das Bein in einem Gelenk nach innen (Varus) oder außen (Valgus) abknickt. Besonders häufig betroffen sind Jungtiere (Crias) im Bereich des Karpal- oder Tarsalgelenks. Die Fehlstellung beeinträchtigt das Gangbild und kann langfristig zu Sekundärschäden an Gelenken und Sehnen führen.

  13. Angulare Gliedmaßenfehlstellung Lama

    Eine angulare Gliedmaßenfehlstellung beim Lama bezeichnet eine seitliche Abweichung der Gliedmaßenachse von der senkrechten Belastungslinie. Sie tritt vor allem bei Jungtieren (Cria) auf und betrifft häufig das Karpal- oder Tarsalgelenk. Je nach Richtung spricht man von Valgus- (Abweichung nach außen) oder Varusstellung (Abweichung nach innen).

  14. Antebrachium-Deformität Hund

    Als Antebrachium-Deformität bezeichnet man beim Hund eine Fehlstellung oder Fehlbildung des Unterarms, also des Bereichs zwischen Ellenbogen und Karpalgelenk (Handwurzel). Betroffen sind die beiden Unterarmknochen Radius (Speiche) und Ulna (Elle), die gemeinsam wachsen und funktionell aufeinander abgestimmt sein müssen. Bei einer Deformität kommt es zu Achsabweichungen, Verkürzungen oder Rotationen, die zu Lahmheit und Fehlbelastung führen können.

  15. Antebrachium-Orthese Katze

    Eine Antebrachium-Orthese ist ein orthopädisches Hilfsmittel, das den Unterarm (Antebrachium) der Katze: also den Bereich zwischen Ellenbogen und Karpalgelenk: stabilisiert, entlastet oder korrigiert. Sie umfasst je nach Indikation Teile des Radius und der Ulna sowie angrenzende Gelenke. Bei der Katze wird sie individuell und besonders leicht gefertigt, da das Tier sehr feinfühlig auf Einschränkungen seiner Beweglichkeit reagiert.

  16. Antebrachiumorthese Katze

    Eine Antebrachiumorthese ist ein orthopädisches Hilfsmittel, das den Unterarm (lateinisch Antebrachium) zwischen Ellenbogen und Karpalgelenk stabilisiert. Bei der Katze kommt sie zum Einsatz, wenn Knochen, Bänder, Sehnen oder Gelenke im Bereich von Speiche (Radius) und Elle (Ulna) gestützt, entlastet oder in eine korrekte Position geführt werden müssen. Sie wird individuell angefertigt und kann je nach Bauart das Karpal- und/oder Ellenbogengelenk mit einbeziehen.

  17. Antebrachiumprothese Katze

    Eine Antebrachiumprothese ist ein individuell gefertigter Ersatz für einen teilamputierten Unterarm (Antebrachium) der Katze. Sie wird eingesetzt, wenn Speiche (Radius) und Elle (Ulna) teilweise fehlen, aber ein ausreichend langer Stumpf mit Ellenbogenfunktion erhalten geblieben ist. Die Prothese überträgt die Belastung auf den Stumpf und ermöglicht der Katze wieder ein vierbeiniges Gangbild.

  18. Anti-Lecken-Kragen Hund

    Ein Anti-Lecken-Kragen ist eine Schutzvorrichtung, die dem Hund um den Hals gelegt wird, um das Belecken, Beknabbern oder Kratzen von Wunden, OP-Nähten, Verbänden oder orthopädischen Hilfsmitteln zu verhindern. Er wird auch als Halskragen, Trichterkragen oder umgangssprachlich 'Lampenschirm' bezeichnet. Ziel ist es, den Heilungsprozess zu schützen und Komplikationen wie Wundinfektionen oder das Verrutschen von Bandagen zu vermeiden.

  19. Antiknickbandage Karpus Hund

    Eine Antiknickbandage für den Karpus ist eine orthopädische Hilfe für das Vorderfußwurzelgelenk (Karpalgelenk) des Hundes. Sie verhindert das Durchknicken bzw. Überstrecken des Karpus nach hinten (Hyperextension) und stabilisiert das Gelenk in funktioneller Stellung. Eingesetzt wird sie bei Bandapparat-Schwächen, nach Verletzungen oder bei degenerativen Veränderungen.

  20. Apophysenlösung am Tuber ischiadicum Schwein

    Die Apophysenlösung am Tuber ischiadicum bezeichnet die Ablösung oder Avulsion der Wachstumsfuge (Apophyse) am Sitzbeinhöcker beim heranwachsenden Schwein. Diese Verletzung tritt vorwiegend bei juvenilen Tieren während der Wachstumsphase auf und entsteht meist durch plötzliche, übermäßige Muskelzugkräfte oder traumatische Einwirkungen. Der Sitzbeinhöcker dient als wichtiger Ansatzpunkt für die ischiokrurale Muskulatur des Hinterbeins.

  21. Arthrose

    Die Arthrose ist eine chronisch degenerative Erkrankung der Gelenke, bei der der schützende Gelenkknorpel schrittweise abgebaut wird. Im Gegensatz zur Arthritis steht zunächst nicht die Entzündung, sondern der mechanische Verschleiß im Vordergrund: wenngleich im Verlauf sekundäre Entzündungsreaktionen auftreten können. Beim Hund zählt die Arthrose zu den häufigsten orthopädischen Erkrankungen und betrifft vor allem ältere sowie große Rassen, kann jedoch in jedem Alter und jeder Größe auftreten.

  22. Arthrose Hund

    Arthrose ist eine chronisch-degenerative Gelenkerkrankung, bei der der Gelenkknorpel zunehmend abgebaut wird und sich die Gelenkstruktur irreversibel verändert. Bei Hunden zählt Arthrose zu den häufigsten orthopädischen Erkrankungen und führt zu Schmerzen, Steifheit und eingeschränkter Beweglichkeit. Im Gegensatz zur Arthritis handelt es sich primär um einen Verschleißprozess, der jedoch sekundär Entzündungen nach sich ziehen kann.

  23. Arthrose der Zehengelenke Meerschweinchen

    Arthrose der Zehengelenke ist eine chronisch fortschreitende, degenerative Erkrankung der kleinen Gelenke an den Zehen. Bei Meerschweinchen betrifft sie vor allem die Interphalangealgelenke und das Zehengrundgelenk und führt zu Knorpelabbau, Knochenumbau und Bewegungseinschränkung. Sie ist häufig Folge von Fehlbelastung, Übergewicht oder schlechten Haltungsbedingungen.

  24. Arthrose des Intertarsalgelenks Vogel

    Die Arthrose des Intertarsalgelenks ist eine chronisch-degenerative Erkrankung des zwischen Tibiotarsus und Tarsometatarsus liegenden Sprunggelenks beim Vogel. Sie geht mit fortschreitendem Knorpelverschleiß, Verknöcherungen und schmerzhafter Bewegungseinschränkung einher. Betroffen sind vor allem ältere Vögel, schwere Rassen und Tiere mit chronischen Fehlbelastungen.

  25. Arthrose des Kniegelenks Meerschweinchen

    Die Arthrose des Kniegelenks beim Meerschweinchen ist eine chronische, fortschreitende Degeneration des Kniegelenkknorpels mit knöchernen Umbauprozessen. Sie betrifft das femorotibiale Gelenk (zwischen Oberschenkel- und Schienbeinknochen) und führt zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und einer zunehmend steifen Hinterhand. Aufgrund des geringen Körpergewichts und der kurzen Gliedmaßen wird die Erkrankung bei Meerschweinchen oft spät erkannt.

  26. Arthrosis deformans Schwein

    Arthrosis deformans bezeichnet eine chronisch fortschreitende, nicht-entzündliche Gelenkerkrankung mit Abbau des Gelenkknorpels und gleichzeitiger Umbau- und Anbauvorgängen am Knochen. Beim Schwein gehört sie zu den häufigsten Ursachen für Lahmheit und vorzeitige Merzung, insbesondere bei Sauen und schnell wachsenden Mastschweinen. Betroffen sind vor allem stark belastete Gelenke wie Sprunggelenk, Knie- und Ellbogengelenk.

  27. Arthroskopie des Fesselgelenks Pferd

    Die Arthroskopie des Fesselgelenks ist ein minimal-invasives chirurgisches Verfahren, bei dem das Fesselgelenk des Pferdes mit einer kleinen Kamera (Arthroskop) über kleine Hautschnitte eingesehen und behandelt wird. Sie dient sowohl der Diagnose als auch der Therapie von Erkrankungen innerhalb des Gelenks. Aufgrund der geringen Gewebetraumatisierung ermöglicht sie eine schnellere Rekonvaleszenz als offene Operationen.

  28. Articulatio temporomandibularis Reptil

    Die Articulatio temporomandibularis ist das Kiefergelenk: die Verbindung zwischen Unterkiefer (Mandibula) und Schädel. Bei Reptilien weist dieses Gelenk im Vergleich zu Säugetieren erhebliche anatomische Besonderheiten auf, da der Unterkiefer aus mehreren Knochen besteht und die Gelenkführung über das Os quadratum erfolgt. Es ermöglicht das Öffnen, Schließen und: je nach Art: auch das laterale oder rostro-kaudale Verschieben des Unterkiefers.

  29. Ataxie Pferd

    Ataxie bezeichnet eine neurologisch bedingte Störung der Bewegungskoordination beim Pferd, die sich durch Schwanken, Stolpern und unkontrollierte Bewegungsabläufe äußert. Die Erkrankung entsteht durch Schädigungen des Nervensystems, die die Propriozeption (Eigenwahrnehmung) und die motorische Kontrolle beeinträchtigen. Ataxie ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein klinisches Symptom verschiedener neurologischer Grunderkrankungen.

  30. Ataxie der Hintergliedmaßen Meerschweinchen

    Ataxie der Hintergliedmaßen beschreibt beim Meerschweinchen eine Störung der Bewegungskoordination im Bereich der hinteren Extremitäten. Die Tiere wirken unsicher, schwanken, knicken ein oder schleifen mit den Hinterbeinen. Ursache ist meist eine neurologische Beeinträchtigung, seltener eine rein orthopädische Problematik.

  31. Ataxie der Hinterhand Pferd

    Ataxie der Hinterhand bezeichnet eine neurologisch bedingte Bewegungsstörung beim Pferd, bei der die Koordination der Hinterbeine beeinträchtigt ist. Betroffene Pferde zeigen unsichere, schwankende Bewegungen und können die Position ihrer Hintergliedmaßen im Raum nicht mehr präzise kontrollieren. Diese Störung entsteht durch Schädigungen im zentralen Nervensystem, insbesondere im Rückenmark oder Gehirn, und beeinträchtigt die propriozeptive Wahrnehmung.

  32. Ataxie durch Schwermetallintoxikation Ziege

    Ataxie durch Schwermetallintoxikation bezeichnet bei der Ziege eine Bewegungs- und Koordinationsstörung, die durch die Aufnahme toxischer Mengen an Schwermetallen wie Blei, Kupfer oder Quecksilber verursacht wird. Die Schadstoffe schädigen das zentrale und periphere Nervensystem und führen zu unsicherem, taumelndem Gang. Besonders Ziegen sind durch ihr neugieriges Fressverhalten und ihre empfindliche Kupferregulation gefährdet.

  33. Atlantoaxiale Instabilität Hund

    Die atlantoaxiale Instabilität (AAI) ist eine krankhafte Beweglichkeit zwischen den ersten beiden Halswirbeln Atlas (C1) und Axis (C2) beim Hund. Durch fehlende oder geschwächte Bandverbindungen sowie Fehlbildungen des Dens axis kann der zweite Halswirbel nach oben in den Wirbelkanal kippen und das Rückenmark schädigen. Vor allem kleine und Zwerghunderassen sind betroffen.

  34. Aufgegliederte Sehne Pferd

    Als aufgegliederte Sehne bezeichnet man beim Pferd eine Sehne, deren Faserstruktur durch Überlastung, Verletzung oder degenerative Prozesse aufgelockert, aufgespalten oder teilweise zerrissen ist. Besonders häufig betroffen ist die oberflächliche Beugesehne an den Vordergliedmaßen. Es handelt sich um eine ernste orthopädische Erkrankung, die eine langfristige Behandlung und kontrollierte Rehabilitation erfordert.

  35. Aufziehbeschlag Pferd

    Ein Aufziehbeschlag ist ein spezieller Hufbeschlag beim Pferd, bei dem das Hufeisen über den Tragrand hinaus nach vorn oder zur Seite verlängert wird, um die Abrollung des Hufes zu erleichtern oder zu verlagern. Er wird therapeutisch eingesetzt, um Hebelkräfte auf bestimmte Strukturen im Huf und in den unteren Gliedmaßen gezielt zu reduzieren. Ziel ist eine biomechanische Entlastung erkrankter Bereiche.

  36. Auswilderungsorthese Wildtier

    Eine Auswilderungsorthese ist ein speziell angefertigtes orthopädisches Hilfsmittel, das Wildtieren nach Verletzungen oder Operationen ermöglicht, mit ausreichender Stabilität und Funktion in ihren natürlichen Lebensraum zurückzukehren. Sie unterstützt geschwächte oder dauerhaft beeinträchtigte Gliedmaßen so, dass das Tier wieder eigenständig jagen, fliehen oder sich fortbewegen kann. Ziel ist die Wiederherstellung einer überlebensfähigen Biomechanik unter Wildbedingungen.

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