TrittwerkTierorthopädie

Glossar der Tierorthopädie.

791 Fachbegriffe für 17 Tierarten, verständlich erklärt. Nach Tierart, nach Buchstabe, oder ihr sucht direkt.

77 Begriffe zu Katze, alphabetisch

  1. Achillessehnenabriss Katze

    Ein Achillessehnenabriss bei der Katze bezeichnet die vollständige Durchtrennung oder den Riss der Achillessehne (Tendo calcaneus communis), die aus mehreren Sehnenanteilen besteht und das Sprunggelenk stabilisiert. Diese schwerwiegende Verletzung führt zu einer charakteristischen Plantarstellung (Fersenabsenkung) der betroffenen Hintergliedmaße und erfordert umgehend tierärztliche Versorgung.

  2. Akromegalie-Arthropathie Katze

    Die Akromegalie-Arthropathie ist eine Gelenkerkrankung bei Katzen, die infolge einer Akromegalie (Hypersomatotropismus) auftritt: meist verursacht durch einen wachstumshormonproduzierenden Tumor der Hirnanhangsdrüse. Durch das übermäßige Wachstumshormon (GH) und den nachgeschalteten Wachstumsfaktor IGF-1 kommt es zu Knorpel- und Knochenveränderungen, die zu schmerzhaften, oft mehrgelenkigen Arthropathien führen.

  3. Antebrachium-Orthese Katze

    Eine Antebrachium-Orthese ist ein orthopädisches Hilfsmittel, das den Unterarm (Antebrachium) der Katze: also den Bereich zwischen Ellenbogen und Karpalgelenk: stabilisiert, entlastet oder korrigiert. Sie umfasst je nach Indikation Teile des Radius und der Ulna sowie angrenzende Gelenke. Bei der Katze wird sie individuell und besonders leicht gefertigt, da das Tier sehr feinfühlig auf Einschränkungen seiner Beweglichkeit reagiert.

  4. Antebrachiumorthese Katze

    Eine Antebrachiumorthese ist ein orthopädisches Hilfsmittel, das den Unterarm (lateinisch Antebrachium) zwischen Ellenbogen und Karpalgelenk stabilisiert. Bei der Katze kommt sie zum Einsatz, wenn Knochen, Bänder, Sehnen oder Gelenke im Bereich von Speiche (Radius) und Elle (Ulna) gestützt, entlastet oder in eine korrekte Position geführt werden müssen. Sie wird individuell angefertigt und kann je nach Bauart das Karpal- und/oder Ellenbogengelenk mit einbeziehen.

  5. Antebrachiumprothese Katze

    Eine Antebrachiumprothese ist ein individuell gefertigter Ersatz für einen teilamputierten Unterarm (Antebrachium) der Katze. Sie wird eingesetzt, wenn Speiche (Radius) und Elle (Ulna) teilweise fehlen, aber ein ausreichend langer Stumpf mit Ellenbogenfunktion erhalten geblieben ist. Die Prothese überträgt die Belastung auf den Stumpf und ermöglicht der Katze wieder ein vierbeiniges Gangbild.

  6. Beckenkanalstenose Katze

    Eine Beckenkanalstenose bei der Katze ist eine krankhafte Verengung des knöchernen Beckenkanals, meist als Folge eines schlecht verheilten Beckenbruchs. Durch die eingeengte Passage wird der Kotabsatz erschwert, was zu chronischer Verstopfung (Obstipation) und im weiteren Verlauf zum sogenannten Megakolon führen kann.

  7. Brachialplexusavulsion Katze

    Eine Brachialplexusavulsion ist eine schwerwiegende Nervenverletzung, bei der die Nervenwurzeln des Plexus brachialis (Armgeflecht) teilweise oder vollständig aus dem Rückenmark ausgerissen werden. Bei Katzen entsteht diese Verletzung meist durch Traumata wie Verkehrsunfälle, Stürze aus großer Höhe oder Bissverletzungen und führt zu teilweiser oder vollständiger Lähmung der betroffenen Vordergliedmaße.

  8. Coxarthrose Katze

    Coxarthrose bezeichnet eine chronisch-degenerative Erkrankung des Hüftgelenks, bei der sich der Gelenkknorpel zwischen Oberschenkelkopf und Hüftpfanne zunehmend abbaut. Bei der Katze tritt sie häufig im höheren Alter auf, kann aber auch Folge einer Hüftgelenksdysplasie, eines Traumas oder einer Luxation sein. Sie führt zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und einer veränderten Belastung der Hintergliedmaße.

  9. Diabetische Neuropathie Katze

    Die diabetische Neuropathie ist eine Nervenschädigung, die als Folgeerkrankung eines länger bestehenden oder schlecht eingestellten Diabetes mellitus bei der Katze auftritt. Sie betrifft vor allem die peripheren Nerven der Hintergliedmaßen und führt zu einer typischen Schwäche und veränderten Fußung. Charakteristisch ist die plantigrade Stellung, bei der die Katze mit dem gesamten Sprunggelenk auf dem Boden auftritt.

  10. Digitalamputation Katze

    Die Digitalamputation ist die chirurgische Entfernung einer oder mehrerer Zehen (Digiti) bei der Katze. Sie wird durchgeführt, wenn eine Zehe irreparabel geschädigt ist, etwa durch Trauma, Tumoren oder chronische Infektionen. Ziel ist der Erhalt der Gliedmaßenfunktion und die Vermeidung weiterer Komplikationen.

  11. Digitale Hyperextension Katze

    Die digitale Hyperextension bei der Katze beschreibt eine übermäßige Streckung (Überstreckung) der Zehengelenke, bei der die Zehen nach oben bzw. dorsal abknicken. Diese Fehlstellung führt dazu, dass die Katze nicht mehr physiologisch auf den Zehenballen auftritt, sondern der Mittelfuß oder sogar die Fußwurzel Bodenkontakt haben. Es handelt sich um eine schwerwiegende orthopädische Problematik, die die Mobilität erheblich beeinträchtigt.

  12. Ellbogendysplasie Katze

    Die Ellbogendysplasie (ED) ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene entwicklungsbedingte Fehlbildungen des Ellbogengelenks. Bei der Katze tritt sie deutlich seltener auf als beim Hund, ist aber als Ursache für Vordergliedmaßenlahmheiten und Arthrose des Ellbogens beschrieben. Betroffen sind meist beide Ellbogengelenke, was die Diagnose erschwert, da die Tiere eher steif laufen statt klar zu lahmen.

  13. Ellenbogendysplasie Katze

    Die Ellenbogendysplasie (ED) ist eine Sammelbezeichnung für mehrere Entwicklungsstörungen des Ellenbogengelenks, die zu Fehlpassungen der Gelenkflächen und fortschreitender Arthrose führen. Bei der Katze tritt sie deutlich seltener auf als beim Hund, ist aber bekannt: insbesondere als bilaterale Erkrankung mit chronischer Lahmheit. Betroffen sind vor allem ältere Katzen mittlerer bis großer Rassen, häufig wird die Erkrankung jedoch erst spät erkannt, da Katzen Schmerzen lange kompensieren.

  14. Femurhalsfraktur Katze

    Eine Femurhalsfraktur ist ein Bruch des Oberschenkelhalses (Collum femoris), dem Verbindungsstück zwischen Oberschenkelkopf und Oberschenkelschaft. Bei Katzen entsteht diese Fraktur typischerweise durch Hochrasanztraumen wie Verkehrsunfälle oder Stürze aus großer Höhe und führt zu schwerer Lahmheit der betroffenen Hintergliedmaße. Diese Frakturform erfordert in der Regel chirurgische Intervention, da konservative Behandlung meist nicht zu zufriedenstellenden funktionellen Ergebnissen führt.

  15. High-Rise-Syndrom Katze

    Das High-Rise-Syndrom bezeichnet ein spezifisches Verletzungsmuster bei Katzen nach Stürzen aus großer Höhe, typischerweise aus Fenstern oder von Balkonen in höheren Stockwerken. Es umfasst charakteristische orthopädische und innere Verletzungen wie Kieferfrakturen, Thoraxtrauma, Extremitätenfrakturen und Wirbelsäulenverletzungen, die durch den Aufprall entstehen.

  16. Hüftdysplasie Katze

    Die Hüftdysplasie (HD) der Katze ist eine meist genetisch bedingte Fehlentwicklung des Hüftgelenks, bei der Oberschenkelkopf und Hüftpfanne nicht passgenau ineinandergreifen. Die daraus resultierende Instabilität führt langfristig zu Knorpelabnutzung und Arthrose. Anders als beim Hund verläuft die HD bei Katzen häufig lange klinisch unauffällig und wird oft nur als Zufallsbefund entdeckt.

  17. Hüftgelenksdysplasie Katze

    Die Hüftgelenksdysplasie (HD) der Katze ist eine meist erblich bedingte Fehlentwicklung des Hüftgelenks, bei der Oberschenkelkopf und Hüftpfanne nicht exakt zueinander passen. Dadurch kommt es zu einer Lockerung des Gelenks, im Verlauf häufig zu Arthrose. Bei Katzen verläuft die Erkrankung oft lange unauffällig, da die Tiere ihre Bewegungen geschickt anpassen.

  18. Hüftgelenksprothese Katze

    Eine Hüftgelenksprothese bei der Katze ist ein künstlicher Ersatz des Hüftgelenks, bei dem Oberschenkelkopf und Gelenkpfanne operativ durch Implantate ersetzt werden. Dieses chirurgische Verfahren, auch Total Hip Replacement (THR) genannt, wird bei schwerwiegenden, schmerzhaften Hüfterkrankungen eingesetzt, wenn konservative Therapien nicht mehr ausreichen. Bei Katzen ist der Eingriff seltener als beim Hund, kommt aber zunehmend zum Einsatz.

  19. Humerus-Kondylusfraktur Katze

    Eine Humerus-Kondylusfraktur ist ein Bruch am unteren Ende des Oberarmknochens (Humerus) der Katze, genauer im Bereich der Gelenkrolle (Kondylus), die das Ellbogengelenk bildet. Sie betrifft das Gelenk direkt und zählt zu den anspruchsvollen Frakturen, da sie chirurgisch versorgt werden muss, um die Gelenkfunktion zu erhalten.

  20. Hyperparathyreoidismus nutritionalis Katze

    Der nutritive sekundäre Hyperparathyreoidismus (Hyperparathyreoidismus nutritionalis) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der eine kalziumarme und/oder phosphorreiche Fütterung zu einer dauerhaften Überproduktion des Parathormons führt. Bei Katzen tritt sie vor allem bei einseitiger Fleischfütterung ohne Kalziumergänzung auf und führt zu einer fortschreitenden Entkalkung des Skeletts. Die Folge sind weiche, brüchige Knochen, Fehlstellungen und Frakturen.

  21. Hypertrophe Osteopathie Katze

    Die Hypertrophe Osteopathie (HO), auch Marie-Bamberger-Syndrom genannt, ist eine seltene Erkrankung der Katze, bei der es zu knöchernen Auflagerungen (Periostproliferationen) an den langen Röhrenknochen kommt. Sie tritt meist sekundär als Reaktion auf eine Erkrankung im Brust- oder Bauchraum auf, etwa Tumoren oder chronische Entzündungen. Die Knochenveränderungen führen zu schmerzhaften Schwellungen und Lahmheiten an mehreren Gliedmaßen.

  22. Hypervitaminose A Katze

    Hypervitaminose A ist eine chronische Vergiftung durch übermäßige Zufuhr von Vitamin A, die bei der Katze typischerweise durch jahrelange, fast ausschließliche Fütterung von roher Leber entsteht. Sie führt zu schmerzhaften Knochenzubildungen (Exostosen), vor allem an der Halswirbelsäule und den Vorderbeinen, und beeinträchtigt die Beweglichkeit erheblich.

  23. Iliosakralluxation Katze

    Eine Iliosakralluxation ist die vollständige Verrenkung (Luxation) des Iliosakralgelenks: der knöchernen Verbindung zwischen Darmbein (Ilium) und Kreuzbein (Sakrum): bei der Katze. Sie entsteht meist durch ein erhebliches Trauma und führt dazu, dass das Becken aus seiner normalen Position im Bezug zur Wirbelsäule abrutscht. Die Folge ist eine schmerzhafte Instabilität des hinteren Beckenrings mit deutlicher Bewegungseinschränkung der Hinterhand.

  24. Interphalangealluxation Katze

    Die Interphalangealluxation ist die Verrenkung (Luxation) eines Zehengelenks zwischen zwei Zehenknochen (Phalangen) bei der Katze. Dabei verlieren die gelenkbildenden Knochenenden ihren normalen Kontakt zueinander, meist infolge eines Traumas. Betroffen sind die feinen Gelenke der Zehen, die für das lautlose, präzise Auftreten der Katze essenziell sind.

  25. Ischiadicusparese Katze

    Die Ischiadicusparese ist eine Lähmung oder Funktionsstörung des Nervus ischiadicus (Ischiasnerv) bei der Katze, die zu Bewegungseinschränkungen der Hintergliedmaßen führt. Der Nervus ischiadicus ist der größte periphere Nerv und versorgt die Muskulatur der hinteren Extremität sowie Teile der Haut. Eine Schädigung führt typischerweise zu charakteristischen Ausfallerscheinungen wie hängender Pfote, eingeschränkter Streckfähigkeit und Sensibilitätsstörungen.

  26. Kalkaneusbandage Katze

    Eine Kalkaneusbandage ist ein tierorthopädisches Hilfsmittel zur Stabilisierung des Fersenbeins (Calcaneus) und der Achillessehne im Sprunggelenksbereich der Katze. Sie wird eingesetzt, um die Sprunggelenkswinkelung zu unterstützen, das Tarsalgelenk zu entlasten und die Heilung von Sehnen- oder Bandverletzungen zu fördern. Die Bandage hält das Sprunggelenk in einer physiologisch günstigen Position und schützt vor Überlastung.

  27. Kalkaneusfraktur Katze

    Eine Kalkaneusfraktur ist der Bruch des Fersenbeins (Calcaneus), eines der zentralen Knochen im Sprunggelenk der Katze. Der Calcaneus dient als Hebelarm für die Achillessehne und ist entscheidend für die Streckung des Sprunggelenks beim Laufen und Springen. Brüche dieses Knochens führen bei Katzen zu deutlichen Funktionseinschränkungen der Hintergliedmaße.

  28. Karpalarthrodese Katze

    Die Karpalarthrodese ist eine chirurgische Versteifung des Karpalgelenks (Vorderfußwurzelgelenk) der Katze. Sie wird durchgeführt, wenn das Gelenk durch Trauma, schwere Bandverletzungen oder fortgeschrittene Arthrose so instabil oder schmerzhaft ist, dass eine Funktionserhaltung nicht mehr möglich ist. Ziel ist eine schmerzfreie, belastbare Gliedmaße: auch wenn die Beweglichkeit im Gelenk dauerhaft aufgehoben wird.

  29. Karpaler Hyperextensionssyndrom Katze

    Das karpale Hyperextensionssyndrom bei der Katze bezeichnet eine krankhafte Überstreckung des Karpalgelenks (Vorderfußwurzelgelenk), bei der die palmare Bandstruktur geschädigt ist und die Pfote beim Auftreten nach unten durchsackt. Die Katze tritt dann statt auf den Zehenballen mit der gesamten Karpalregion auf. Ursache ist meist ein Trauma, seltener degenerative oder immunvermittelte Erkrankungen.

  30. Karpalgelenksinstabilität Katze

    Die Karpalgelenksinstabilität bei der Katze beschreibt einen Verlust der normalen Stabilität im Karpus (Handwurzelgelenk) der Vordergliedmaße. Betroffen sind meist Bänder, Gelenkkapsel und Sehnen, wodurch das Gelenk abnormal beweglich wird und häufig in eine Überstreckung (Hyperextension) fällt. Die Katze zeigt dann eine typische durchgetretene Vordergliedmaße mit abgeflachtem Fußungswinkel.

  31. Karpalhyperextensionssyndrom Katze

    Das Karpalhyperextensionssyndrom bei der Katze bezeichnet eine krankhafte Überstreckung des Karpalgelenks (Vorderfußwurzelgelenk), bei der die Pfote unter Belastung tiefer absinkt als anatomisch vorgesehen. Ursache ist meist eine Schädigung des palmaren Bandapparates und der Faserknorpelplatten an der Beugeseite des Gelenks. Die Katze tritt dabei nicht mehr auf den Zehenballen, sondern flächig oder sogar mit dem Mittelfuß auf.

  32. Karpalorthese Katze

    Eine Karpalorthese ist ein orthopädisches Hilfsmittel zur Stabilisierung des Karpalgelenks (Vorderfußwurzelgelenk) der Katze. Sie unterstützt verletzte, überdehnte oder geschwächte Strukturen im Bereich des Handgelenks und kann je nach Indikation entlasten, korrigieren oder ruhigstellen.

  33. Karpaltunnel Katze

    Der Karpaltunnel ist ein anatomischer Engpass an der Beugeseite des Karpalgelenks (Vorderfußwurzel) der Katze. Durch diesen Kanal verlaufen Beugesehnen, Blutgefäße und Nerven, die für die Beweglichkeit und Sensibilität der Vordergliedmaße wichtig sind. Bei der Katze ist der Karpaltunnel klein, schmal und durch ein straffes Bandsystem (Retinaculum flexorum) begrenzt.

  34. Kaudale Kreuzbandruptur Katze

    Eine kaudale Kreuzbandruptur ist der teilweise oder vollständige Riss des hinteren Kreuzbandes (Ligamentum cruciatum caudale) im Kniegelenk der Katze. Sie tritt bei Katzen deutlich seltener auf als eine vordere Kreuzbandruptur und entsteht meist durch ein akutes Trauma. Die Verletzung führt zu einer Instabilität des Kniegelenks und kann langfristig eine Arthrose begünstigen.

  35. Kniegelenksbandage Katze

    Eine Kniegelenksbandage für die Katze ist ein orthopädisches Hilfsmittel, das das Kniegelenk (Articulatio genus) stabilisiert, entlastet und vor Fehlbelastungen schützt. Sie wird bei Bandverletzungen, postoperativ oder bei chronischen Gelenkerkrankungen eingesetzt und individuell an die zierliche Anatomie der Katze angepasst.

  36. Kniescheibenluxation Katze

    Die Kniescheibenluxation (Patellaluxation) ist das Herausspringen der Kniescheibe aus ihrer Gleitrinne am Oberschenkelknochen. Bei der Katze tritt sie meist als mediale (nach innen gerichtete) Luxation auf, kann aber auch lateral (nach außen) verlaufen. Sie kann angeboren oder traumatisch bedingt sein und beeinträchtigt die Funktion des Kniegelenks erheblich.

  37. Knöcherne Zubildung Katze

    Knöcherne Zubildungen sind pathologische Knochenneubildungen, die bei Katzen als Reaktion auf chronische Reizungen, Entzündungen, Traumata oder degenerative Gelenkerkrankungen entstehen. Diese Zubildungen, auch Exostosen oder Osteophyten genannt, verändern die normale Knochenkontur und können Gelenkfunktionen beeinträchtigen sowie Schmerzen verursachen.

  38. Kollateralbandruptur Katze

    Eine Kollateralbandruptur bei der Katze bezeichnet den vollständigen oder teilweisen Riss der seitlichen Bänder eines Gelenks. Diese Bänder stabilisieren das Gelenk gegen seitliches Aufklappen und sind besonders am Sprunggelenk, Kniegelenk und Karpalgelenk klinisch bedeutsam. Der Riss führt zu Instabilität, Schmerz und einer deutlichen Funktionseinschränkung der betroffenen Gliedmaße.

  39. Koxofemorale Luxation Katze

    Die koxofemorale Luxation bezeichnet eine Ausrenkung (Luxation) des Hüftgelenks, bei der der Oberschenkelkopf (Femur) aus der Hüftgelenkspfanne (Acetabulum) herausrutscht. Bei Katzen tritt diese Verletzung typischerweise traumatisch nach Stürzen aus großer Höhe, Verkehrsunfällen oder massiver stumpfer Gewalteinwirkung auf. Die Luxation führt zu sofortiger Lahmheit und erfordert schnelle tierärztliche Behandlung, da unbehandelt chronische Schmerzen und Funktionsverlust drohen.

  40. Kreuzbandruptur Katze

    Eine Kreuzbandruptur bei der Katze ist ein Riss eines oder beider Kreuzbänder im Kniegelenk (Articulatio genus), meist des vorderen Kreuzbandes (Ligamentum cruciatum craniale). Im Gegensatz zum Hund tritt diese Verletzung bei Katzen deutlich seltener auf und ist meist traumatisch bedingt, etwa durch Stürze aus großer Höhe, Verkehrsunfälle oder Sprünge mit ungünstiger Landung. Die Ruptur führt zu einer Instabilität des Kniegelenks mit Schmerzen und Lahmheit.

  41. Kreuzbeinfraktur Katze

    Eine Kreuzbeinfraktur (Fraktur des Os sacrum) bezeichnet den Knochenbruch des Kreuzbeins, das bei der Katze zwischen den Lendenwirbeln und der Schwanzwirbelsäule liegt und Teil des Beckenrings ist. Bei Katzen entsteht diese Verletzung meist durch stumpfe Gewalteinwirkung wie Stürze aus großer Höhe (High-Rise-Syndrom) oder Verkehrsunfälle. Da im Kreuzbein wichtige Nervenwurzeln für Blase, Mastdarm und Hintergliedmaßen verlaufen, sind neurologische Ausfälle eine häufige Begleiterscheinung.

  42. Lahmheit Katze

    Lahmheit bezeichnet bei Katzen eine sichtbare Störung des normalen Bewegungsablaufs, die durch Schmerzen, Verletzungen oder Erkrankungen des Bewegungsapparates verursacht wird. Sie äußert sich durch Schonhaltung, vermindertes Auftreten oder vollständiges Entlasten einer oder mehrerer Gliedmaßen. Katzen zeigen Lahmheit oft erst bei ausgeprägten Beschwerden, da sie Schmerzen instinktiv zu verbergen versuchen.

  43. Mandibulafraktur Katze

    Eine Mandibulafraktur ist ein Knochenbruch des Unterkiefers (Mandibula) bei der Katze. Sie zählt zu den häufigsten Frakturen im Kopfbereich von Katzen und entsteht meist durch Trauma. Aufgrund der filigranen Knochenstruktur und der zentralen Funktion des Unterkiefers für Nahrungsaufnahme und Fellpflege erfordert sie eine sorgfältige tierärztliche Versorgung.

  44. Metacarpalknochen Katze

    Die Metacarpalknochen (Mittelhandknochen) sind die fünf röhrenförmigen Knochen in der Vorderpfote der Katze, die zwischen den Handwurzelknochen (Carpus) und den Zehenknochen (Phalangen) liegen. Sie bilden das strukturelle Gerüst der Mittelhand und ermöglichen die Kraftübertragung beim Gehen, Springen und Landen. Bei Katzen sind die Metacarpalknochen besonders schlank und leicht gebaut, was die typische Wendigkeit und Sprungkraft unterstützt.

  45. Mukopolysaccharidose Katze

    Mukopolysaccharidose (MPS) ist eine seltene erbliche Stoffwechselerkrankung der Katze, bei der bestimmte Enzyme zum Abbau von Glykosaminoglykanen (Mukopolysacchariden) fehlen oder defekt sind. Die unverdauten Substanzen lagern sich in Knochen, Knorpel, Bindegewebe und inneren Organen ab und führen zu fortschreitenden Skelett- und Bewegungsstörungen. Bei Katzen sind vor allem die Formen MPS I, MPS VI und MPS VII beschrieben.

  46. Mukopolysaccharidose VI Katze

    Mukopolysaccharidose VI (MPS VI) ist eine erbliche lysosomale Speicherkrankheit bei der Katze, die durch einen Mangel des Enzyms Arylsulfatase B verursacht wird. Dadurch reichern sich Glykosaminoglykane (insbesondere Dermatansulfat) in Zellen und Geweben an, was zu schweren Skelett- und Gelenkveränderungen führt. Betroffene Katzen zeigen typischerweise Wachstumsstörungen, Skelettdeformationen und neurologische Symptome.

  47. Onychektomie-Folgeschäden Katze

    Onychektomie-Folgeschäden bezeichnen die langfristigen orthopädischen, neurologischen und verhaltensbezogenen Beschwerden, die nach einer chirurgischen Krallenamputation (Onychektomie) bei Katzen auftreten können. Bei diesem Eingriff wird nicht nur die Kralle, sondern das gesamte Endglied der Zehe (Phalanx III) entfernt, was die Biomechanik der Pfote dauerhaft verändert. In Deutschland ist die Onychektomie tierschutzrechtlich verboten, dennoch werden importierte oder im Ausland operierte Katzen mit Folgeschäden in der Praxis vorgestellt.

  48. Orthopädische Pfotenbandage Katze

    Eine orthopädische Pfotenbandage für Katzen ist eine speziell angefertigte oder konfektionierte textile Stützhilfe, die eine oder mehrere Pfoten stabilisiert, schützt und entlastet. Sie kommt bei Verletzungen, Entzündungen, postoperativer Versorgung oder chronischen Erkrankungen der Pfote zum Einsatz und unterstützt den Heilungsprozess durch Kompression, Ruhigstellung und Schutz vor äußeren Einflüssen.

  49. Osteoarthrose Katze

    Osteoarthrose (auch Arthrose oder degenerative Gelenkerkrankung, DJD) ist eine chronisch-degenerative Gelenkerkrankung bei Katzen, bei der es zu fortschreitendem Abbau des Gelenkknorpels, Veränderungen des subchondralen Knochens und Entzündungsreaktionen der Gelenkkapsel kommt. Sie führt zu Schmerzen, Steifheit und eingeschränkter Beweglichkeit und betrifft vor allem ältere Katzen, wobei die Erkrankung aufgrund des subtilen Krankheitsverhaltens von Katzen häufig erst spät erkannt wird.

  50. Osteochondrodysplasie Katze

    Die Osteochondrodysplasie ist eine erblich bedingte Entwicklungsstörung von Knochen und Knorpel, die bei Katzen vor allem mit der Rasse Scottish Fold assoziiert ist. Sie führt zu Fehlbildungen des Skeletts, insbesondere an Gliedmaßen, Wirbelsäule und Schwanz, und ist häufig mit schmerzhafter Arthrose verbunden.

  51. Patellaluxation Katze

    Als Patellaluxation bezeichnet man das Herausspringen der Kniescheibe (Patella) aus ihrer normalen Gleitrinne am Oberschenkelknochen. Bei der Katze tritt sie meist als mediale (nach innen gerichtete) Luxation auf und kann angeboren oder traumatisch bedingt sein. Sie führt zu einer gestörten Funktion des Kniegelenks und beeinträchtigt die Bewegung des betroffenen Hinterbeins.

  52. Pectus excavatum Katze

    Pectus excavatum (Trichterbrust) ist eine angeborene Fehlbildung des Brustkorbs bei Katzen, bei der das Brustbein (Sternum) und die angrenzenden Rippenknorpel nach innen Richtung Wirbelsäule eingesunken sind. Dadurch entsteht eine charakteristische trichterförmige Einsenkung an der Unterseite des Brustkorbs, die je nach Ausprägung Herz und Lunge in ihrer Funktion einschränken kann.

  53. Pelvisfraktur Katze

    Eine Pelvisfraktur ist ein Bruch des knöchernen Beckens der Katze. Sie entsteht meist durch stumpfe Gewalteinwirkung wie Autounfälle oder Stürze aus großer Höhe und zählt zu den häufigsten Frakturen bei Katzen. Betroffen sind oft mehrere Beckenknochen gleichzeitig, da das Becken einen geschlossenen Knochenring bildet.

  54. Pfotenprothese Katze

    Eine Pfotenprothese ist ein individuell gefertigter Ersatz für eine teilweise oder vollständig amputierte Pfote bei der Katze. Sie ersetzt die fehlende Gliedmaßenstruktur und stellt eine belastbare Auftrittsfläche her, um ein möglichst physiologisches Gangbild zu ermöglichen. Bei Katzen kommt sie vor allem nach Teilamputationen distal des Sprung- oder Karpalgelenks zum Einsatz.

  55. Plantigrade Stellung Katze

    Als plantigrade Stellung bezeichnet man bei der Katze eine Fehlhaltung, bei der die Hintergliedmaße nicht mehr auf den Zehenballen, sondern mit dem gesamten Sprunggelenk (Tarsus) auf dem Boden aufgesetzt wird. Normalerweise ist die Katze ein Zehengänger (digitigrad); ein Absinken auf die Ferse ist immer ein Krankheitszeichen und erfordert tierärztliche Abklärung.

  56. Plattenosteosynthese Katze

    Die Plattenosteosynthese ist ein operatives Verfahren zur Stabilisierung von Knochenbrüchen, bei dem eine Metallplatte mit Schrauben am Knochen befestigt wird. Bei der Katze kommt sie vor allem bei Frakturen langer Röhrenknochen wie Femur, Humerus, Tibia oder Radius/Ulna zum Einsatz. Ziel ist eine stabile Fixation, die eine frühzeitige Belastung und eine knöcherne Heilung ermöglicht.

  57. Plexus-brachialis-Lähmung Katze

    Die Plexus-brachialis-Lähmung bei der Katze ist eine neurologische Schädigung des Nervengeflechts (Plexus brachialis), das die Vordergliedmaße innerviert. Sie führt zu teilweisem oder vollständigem Funktionsverlust der betroffenen Vordergliedmaße und entsteht meist durch Traumata wie Verkehrsunfälle, Stürze aus großer Höhe oder Bissverletzungen.

  58. Radialislähmung Katze

    Die Radialislähmung ist eine Funktionsstörung des Nervus radialis (Speichennerv) an der Vordergliedmaße der Katze. Sie führt zu einem teilweisen oder vollständigen Ausfall der Streckmuskulatur von Ellenbogen, Karpalgelenk und Zehen. Betroffene Katzen können die Pfote nicht mehr aktiv anheben und stützen sich häufig auf dem Pfotenrücken ab.

  59. Radius-Ulna-Fraktur Katze

    Eine Radius-Ulna-Fraktur bezeichnet den Knochenbruch von Speiche (Radius) und Elle (Ulna): den beiden Unterarmknochen der Katze. Diese Fraktur betrifft das Vorderbein zwischen Ellenbogen und Karpalgelenk (Handwurzel) und gehört bei der Katze zu den häufigeren Frakturen der Vordergliedmaße. Meist sind beide Knochen gleichzeitig betroffen, seltener nur einer von beiden.

  60. Sakroiliakalgelenk Katze

    Das Sakroiliakalgelenk (Iliosakralgelenk, ISG) ist die straffe, wenig bewegliche Verbindung zwischen dem Kreuzbein (Os sacrum) und dem Darmbein (Os ilium) des Beckens. Bei der Katze überträgt es die Kräfte der Hintergliedmaßen auf die Wirbelsäule und stabilisiert das Becken. Aufgrund seines straffen Bandapparates ist es kaum beweglich, kann aber durch Traumata verletzt oder luxiert werden.

  61. Sakrokaudale Luxation Katze

    Eine sakrokaudale Luxation ist die Verrenkung (Ausrenkung) zwischen dem Kreuzbein (Sakrum) und dem ersten Schwanzwirbel (Kaudalwirbel). Bei der Katze entsteht sie typischerweise durch eine ruckartige Zugverletzung am Schwanz, etwa wenn der Schwanz eingeklemmt wird oder die Katze daran gezogen wird. Die Verletzung führt häufig zu neurologischen Ausfällen im Bereich des Schwanzes, der Blase und des Enddarms.

  62. Salter-Harris-Fraktur Katze

    Die Salter-Harris-Fraktur ist eine Fraktur der Wachstumsfuge (Epiphysenfuge) bei heranwachsenden Katzen, die das Längenwachstum der Knochen beeinträchtigen kann. Diese Verletzungen werden nach dem Salter-Harris-Klassifikationssystem in fünf Typen eingeteilt, je nachdem, wie die Frakturlinie durch die Wachstumsfuge, Metaphyse und Epiphyse verläuft. Bei Katzen treten diese Frakturen besonders häufig an den Femur- und Radiusköpfchen sowie am distalen Femur auf.

  63. Schwanzabriss Katze

    Ein Schwanzabriss (traumatische Kaudalavulsion) bei der Katze bezeichnet eine Verletzung, bei der der Schwanz durch starken Zug vom Körper teilweise oder vollständig abgerissen wird. Dabei kommt es häufig zu Schäden an den Schwanzwirbeln, den Nerven des Plexus caudalis sowie am Rückenmark beziehungsweise den Nervenwurzeln im Kreuz-Schwanz-Bereich. Die Verletzung kann neben dem Schwanz auch die Funktion von Blase, Darm und Hinterbeinen beeinträchtigen.

  64. Schwanzabriss-Syndrom Katze

    Das Schwanzabriss-Syndrom (engl. tail avulsion) bezeichnet eine traumatische Verletzung bei der Katze, bei der die Schwanzwurzel durch Zug- oder Quetschkräfte vom Rumpf abgerissen oder stark überdehnt wird. Dabei werden nicht nur Knochen und Weichteile geschädigt, sondern häufig auch die im Sakralbereich austretenden Nerven (Plexus sacralis), was zu schwerwiegenden neurologischen Ausfällen führt.

  65. Sehnenscheidenentzündung Katze

    Eine Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) ist eine Entzündung der Sehnenscheide, also der schützenden Hülle, die Sehnen umgibt und ein reibungsfreies Gleiten ermöglicht. Bei Katzen tritt diese Erkrankung seltener als bei anderen Tierarten auf, kann aber nach Traumata, Überlastung oder Infektionen auftreten und betrifft meist die Gliedmaßen, besonders die distalen Bereiche der Vorder- und Hinterläufe.

  66. Sehnentransposition Katze

    Die Sehnentransposition ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem eine Sehne ganz oder teilweise von ihrem ursprünglichen Ansatzpunkt gelöst und an eine andere Stelle verlagert wird. Bei der Katze kommt dieser Eingriff vor allem zur funktionellen Wiederherstellung der Gliedmaßen nach Nervenausfällen, Sehnenrupturen oder Fehlstellungen zum Einsatz. Ziel ist es, die Bewegungs- und Stützfunktion eines Gelenks zu verbessern, wenn die ursprüngliche Sehne ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen kann.

  67. Skapulafraktur Katze

    Eine Skapulafraktur ist ein Knochenbruch des Schulterblatts (Scapula) bei der Katze. Sie tritt vergleichsweise selten auf, da das Schulterblatt durch eine kräftige Muskelmanschette gut geschützt liegt, und ist meist die Folge erheblicher Gewalteinwirkung wie Stürzen aus großer Höhe oder Verkehrsunfällen.

  68. Skapulaluxation Katze

    Eine Skapulaluxation bezeichnet bei der Katze die Verlagerung des Schulterblatts (Scapula) aus seiner normalen anatomischen Position gegenüber dem Brustkorb. Da die Katze kein knöchernes Schultergelenk im klassischen Sinne besitzt, sondern die Scapula muskulär am Rumpf aufgehängt ist, kommt es bei traumatischen Einwirkungen oder Muskel-/Sehnenrissen zu einer sicht- und tastbaren Verschiebung. Typisch ist das auffällige Hochstehen der Scapula über die Wirbelsäulenlinie hinaus.

  69. Skottische Faltohren-Osteodystrophie Katze

    Die Schottische Faltohren-Osteodystrophie (Osteochondrodysplasie der Scottish Fold) ist eine erblich bedingte Knorpel- und Knochenerkrankung bei Katzen der Rasse Scottish Fold. Sie betrifft die gesamte Knorpelentwicklung und führt neben den charakteristisch gefalteten Ohren zu schmerzhaften Veränderungen an Gelenken und Knochen, insbesondere an Pfoten, Sprunggelenken und Schwanz.

  70. Spondylose Katze

    Spondylose (Spondylosis deformans) ist eine chronisch-degenerative Erkrankung der Wirbelsäule, bei der sich knöcherne Zubildungen (Spondylophyten) an den Unterseiten und Seiten der Wirbelkörper bilden. Bei der Katze tritt sie meist im fortgeschrittenen Alter auf und betrifft häufig die Brust- und Lendenwirbelsäule. Die Zubildungen können benachbarte Wirbel überbrücken und die Beweglichkeit der Wirbelsäule einschränken.

  71. Sprunggelenksarthrose Katze

    Sprunggelenksarthrose bei der Katze ist eine degenerative Gelenkerkrankung des Tarsalgelenks (Sprunggelenk), bei der der Knorpel fortschreitend abgebaut wird und es zu entzündlichen Veränderungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen kommt. Die Erkrankung tritt bei Katzen häufiger auf als lange angenommen und wird oft erst spät erkannt, da Katzen Schmerzen instinktiv verbergen.

  72. Symphysiodese Katze

    Die Symphysiodese ist ein chirurgisches Verfahren zur Wachstumslenkung, bei dem die Beckensymphyse (Schambeinfuge) vorzeitig durch Elektrokoagulation oder Fusion verschlossen wird. Bei Katzen wird diese Methode angewendet, um die Entwicklung des Beckens bei Hüftgelenksdysplasie (HD) positiv zu beeinflussen, indem das dorsale Beckenwachstum gefördert und die Hüftgelenkspfannenüberdachung verbessert wird.

  73. Synoviale Osteochondromatose Katze

    Die synoviale Osteochondromatose ist eine seltene Gelenkerkrankung der Katze, bei der sich in der Gelenkinnenhaut (Synovialis) knorpelige Knötchen bilden, die später verknöchern und als freie Gelenkkörper im Gelenk vorliegen können. Diese sogenannten Chondrome oder Osteochondrome führen zu mechanischer Reizung, Lahmheit und fortschreitender Arthrose. Bei Katzen tritt sie meist am Ellbogen-, Knie- oder Schultergelenk auf und wird oft im mittleren bis höheren Lebensalter diagnostiziert.

  74. Tarsalbandage Katze

    Eine Tarsalbandage ist ein orthopädisches Hilfsmittel, das das Sprunggelenk (Tarsus) der Katze umschließt und stabilisiert. Sie wird eingesetzt, um Bänder, Sehnen und Gelenkstrukturen zu entlasten, Schwellungen zu reduzieren und die Beweglichkeit gezielt zu führen. Bei Katzen kommt sie vor allem nach Verletzungen, Operationen oder bei chronischen Erkrankungen des Sprunggelenks zum Einsatz.

  75. Tarsalgelenkbandage Katze

    Eine Tarsalgelenkbandage ist eine orthopädische Stützbandage, die das Sprunggelenk (Tarsalgelenk) der Katze umschließt und stabilisiert. Sie dient der Unterstützung bei Verletzungen, Instabilitäten oder Entzündungen im Bereich des Sprunggelenks und ermöglicht dabei kontrollierte Bewegungen während der Heilungsphase.

  76. Tarsus Katze

    Der Tarsus (Sprunggelenk) ist bei der Katze die komplexe Gelenkregion zwischen Unterschenkel und Mittelfuß, die aus mehreren kleinen Knochen besteht und erhebliche Beweglichkeit sowie Stoßdämpfung beim Springen und Landen ermöglicht. Anatomisch entspricht das Sprunggelenk der menschlichen Fußwurzel und bildet eine entscheidende Struktur für die charakteristische Sprungkraft und Wendigkeit der Katze.

  77. Weichteiltrauma Pfotenballen Katze

    Ein Weichteiltrauma am Pfotenballen der Katze ist eine Verletzung des Ballengewebes, das aus widerstandsfähiger Haut, Fettpolstern und Bindegewebe besteht. Solche Traumata reichen von oberflächlichen Schürfwunden über Schnitt- und Risswunden bis hin zu Quetschungen oder Verbrennungen. Da die Ballen bei jedem Schritt belastet werden, heilen sie oft langsam und benötigen besondere Schonung.

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