Orthopädische Fachbegriffe, die speziell Pferd betreffen.
Die Arthroskopie des Fesselgelenks ist ein minimal-invasives chirurgisches Verfahren, bei dem das Fesselgelenk des Pferdes mit einer kleinen Kamera (Arthroskop) über kleine Hautschnitte eingesehen und behandelt wird. Sie…
Mehr lesen →Ataxie bezeichnet eine neurologisch bedingte Störung der Bewegungskoordination beim Pferd, die sich durch Schwanken, Stolpern und unkontrollierte Bewegungsabläufe äußert. Die Erkrankung entsteht durch Schädigungen des Nervensystems, die die…
Mehr lesen →Als aufgegliederte Sehne bezeichnet man beim Pferd eine Sehne, deren Faserstruktur durch Überlastung, Verletzung oder degenerative Prozesse aufgelockert, aufgespalten oder teilweise zerrissen ist. Besonders häufig betroffen ist die…
Mehr lesen →Ein Ballentritt ist eine Verletzung im Bereich des Hufballens beim Pferd, die meist durch das Auftreten mit dem Eisen oder Huf eines anderen Beines auf den eigenen Ballen…
Mehr lesen →Eine Bandage zur Sehnenstützung ist ein textiles oder kombiniertes Hilfsmittel, das beim Pferd am Röhrbein angelegt wird, um die Beugesehnen (oberflächliche und tiefe Beugesehne) sowie das Fesselträgerband bei…
Mehr lesen →Eine Beugesehnenverletzung beim Pferd bezeichnet die Schädigung einer oder mehrerer Beugesehnen im Bereich der Gliedmaßen, am häufigsten der oberflächlichen oder tiefen Beugesehne (Musculus flexor digitorum superficialis bzw. profundus)…
Mehr lesen →Als Bockhuf bezeichnet man eine Hufform beim Esel, bei der die Vorderwand des Hufes steiler als normal verläuft – typischerweise in einem Winkel von über 60 Grad zum…
Mehr lesen →Ein Bockhuf beim Stier ist eine Klauenfehlstellung, bei der die Vorderwand der Klaue steil aufgerichtet ist und der Trachtenbereich (hinterer Klauenabschnitt) überhöht erscheint. Die Klaue wirkt verkürzt, stumpf…
Mehr lesen →Das Cauda-equina-Syndrom beim Pferd ist eine neurologische Erkrankung, bei der die Nervenwurzeln am Ende des Rückenmarks – im Bereich des Kreuzbeins und Schweifs – geschädigt sind. Betroffen sind…
Mehr lesen →Eine Chipfraktur bezeichnet bei Eseln einen kleinen, abgebrochenen Knochenfragment-Splitter, der sich meist von Gelenkflächen oder gelenknahen Knochenstrukturen löst. Diese Absplitterungen treten beim Esel häufig an den Gelenken der…
Mehr lesen →Das Cushing-Syndrom beim Pferd, fachlich korrekt als Pituitary Pars Intermedia Dysfunction (PPID) bezeichnet, ist eine chronische hormonelle Erkrankung der Hirnanhangsdrüse. Durch eine Funktionsstörung des mittleren Hypophysenlappens kommt es…
Mehr lesen →Die Eckstrebe ist ein nach innen umgeschlagener Anteil der Hufwand am hinteren Ende des Pferdehufs. Sie bildet zusammen mit dem Tragrand und der Sohle die sogenannte Eckstrebenwinkel und…
Mehr lesen →Eine Eckstrebenverlagerung beschreibt eine Fehlstellung der Eckstreben im Hufinneren, bei der diese aus ihrer physiologischen Position nach vorne in Richtung Hufspitze verschoben sind. Dadurch verlieren sie ihre stützende…
Mehr lesen →Ein Eiereisen ist ein speziell geformter Hufbeschlag beim Pferd, dessen Schenkel hinten zu einer geschlossenen, ovalen (eiförmigen) Form zusammenlaufen. Es bietet dem Huf eine vergrößerte Auflagefläche und stabilisiert…
Mehr lesen →Als Eierschalenhuf bezeichnet man einen Huf mit auffällig dünner, brüchiger Hornwand, die an eine Eierschale erinnert. Die Hornqualität ist reduziert, die Wand splittert leicht und bietet den inneren…
Mehr lesen →Der Ellbogenhöcker (Olecranon oder Tuber olecrani) ist der nach hinten ragende Knochenfortsatz der Elle (Ulna) am Ellbogengelenk des Pferdes. Er dient als Ansatzpunkt für die Strecksehne des Musculus…
Mehr lesen →Das Equine Metabolische Syndrom (EMS) ist eine hormonell-stoffwechselbedingte Erkrankung des Pferdes, die durch eine gestörte Insulinregulation (Insulindysregulation), Übergewicht oder regionale Fettdepots sowie eine erhöhte Neigung zur Hufrehe gekennzeichnet…
Mehr lesen →Die Fessel bezeichnet beim Pferd den Bereich zwischen dem Fesselgelenk und dem Hufballen, der anatomisch aus dem Fesselbein (Phalanx proximalis), dem Fesselgelenkskomplex und den unterstützenden Sehnen- und Bandstrukturen…
Mehr lesen →Eine Fesselbandruptur bezeichnet den teilweisen oder vollständigen Riss eines oder mehrerer Fesselbänder (Ligamenta sesamoidea) beim Pferd. Diese Bänder stabilisieren das Fesselgelenk und tragen wesentlich zur Tragfähigkeit der Gliedmaße…
Mehr lesen →Ein Fesselgelenkchip bezeichnet ein freies Knochenfragment (Chip) im Fesselgelenk des Pferdes, das durch Absprengung oder Absplitterung von Knochensubstanz entsteht. Diese intraartikulären Fragmente können zu chronischen Lahmheiten, Gelenkentzündungen und…
Mehr lesen →Das Fesselringband (Ligamentum anulare palmare bzw. plantare) ist ein ringförmiges Halteband im Bereich des Fesselgelenks beim Esel. Es umschließt die tiefe und oberflächliche Beugesehne und hält sie eng…
Mehr lesen →Das Fesselringbandsyndrom (englisch: Annular Ligament Syndrome) ist eine schmerzhafte Erkrankung der Fesselbeuge beim Pferd, bei der das Fesselringband (Ligamentum anulare palmare/plantare) die darunterliegenden Beugesehnen einengt. Es entsteht meist…
Mehr lesen →Der Fesselträger (Musculus interosseus medius) ist eine zentrale Stützstruktur im Bewegungsapparat des Pferdes. Er verläuft an der Hinterseite des Röhrbeins und dient der Stabilisierung des Fesselgelenks sowie der…
Mehr lesen →Die Fesselträgerdesmitis ist eine entzündliche Erkrankung des Fesselträgers (Musculus interosseus medius), eines sehnenartigen Bandes an der Rückseite des Röhrbeins. Beim Lama tritt sie seltener als beim Pferd auf,…
Mehr lesen →Ein Fesselträgerschaden beim Zebra ist eine Verletzung oder degenerative Veränderung des Musculus interosseus medius (Fesselträger), einer zentralen Stützstruktur an der Rückseite des Röhrbeins. Diese Sehnen-Muskel-Struktur stabilisiert das Fesselgelenk…
Mehr lesen →Die Fesselträgerschenkelerkrankung (Desmopathie der Fesselträgerschenkel) ist eine schmerzhafte Schädigung der seitlichen Anteile (Schenkel) des Fesselträgers beim Pferd. Sie zählt zu den häufigsten chronischen Lahmheitsursachen und betrifft vor allem…
Mehr lesen →Als Flachhuf wird beim Pferd eine Hufform bezeichnet, bei der die Sohle nicht ausreichend gewölbt ist und nahezu auf gleicher Ebene mit dem Tragrand verläuft. Dadurch verliert der…
Mehr lesen →Die Frakturversorgung beim Zebra umfasst alle medizinischen und orthopädischen Maßnahmen zur Stabilisierung und Heilung von Knochenbrüchen. Aufgrund der Fluchttierbiologie, des hohen Körpergewichts und des temperamentvollen Verhaltens stellt sie…
Mehr lesen →Als Galle bezeichnet man beim Pferd eine sicht- und tastbare, weiche Flüssigkeitsansammlung an Gelenken oder Sehnenscheiden der Gliedmaßen. Sie entsteht durch eine vermehrte Produktion von Gelenk- oder Sehnenscheidenflüssigkeit…
Mehr lesen →Gallen sind weiche, flüssigkeitsgefüllte Schwellungen an Gelenken oder Sehnenscheiden, die durch eine vermehrte Ansammlung von Gelenk- oder Sehnenscheidenflüssigkeit entstehen. Beim Zebra treten sie – ähnlich wie bei anderen…
Mehr lesen →Die Gallenpunktion ist beim Pferd ein tierärztlicher Eingriff, bei dem eine sogenannte Galle – eine weiche, flüssigkeitsgefüllte Schwellung an Gelenken oder Sehnenscheiden – mit einer Kanüle angestochen und…
Mehr lesen →Gamaschen sind ein orthopädisches Hilfsmittel für Pferde, das die Beine im Bereich von Röhrbein, Fesselgelenk und Beugesehnen vor mechanischen Einwirkungen schützt. Sie werden vor allem beim Reiten, Longieren…
Mehr lesen →Die Ganaschenenge beschreibt einen verringerten Abstand zwischen den beiden Unterkieferästen (Ganaschen) des Pferdes. Dieser anatomische Bereich liegt im Kehlgang und ist entscheidend für die Beizäumung, da Pferd hier…
Mehr lesen →Eine Genickbeule ist eine schmerzhafte Schwellung im Bereich des Genicks (Nackenregion direkt hinter den Ohren) beim Pferd. Sie entsteht meist durch mechanischen Druck, Reizung oder Entzündung der dort…
Mehr lesen →Die Genickbeulenoperation ist ein chirurgischer Eingriff beim Pferd zur Entfernung einer entzündlich veränderten Schleimbeutelumgebung im Bereich des Genicks (Bursa subligamentosa nuchalis). Sie wird notwendig, wenn eine chronische Genickbeule…
Mehr lesen →Der Begriff Genickbruch bezeichnet beim Pferd eine Fraktur im Bereich der oberen Halswirbelsäule, meist der ersten beiden Halswirbel (Atlas C1 und Axis C2). Er entsteht in der Regel…
Mehr lesen →Das Gleichbein (Os sesamoideum proximale) ist ein paariger, sesamförmiger Knochen an der Hinterseite des Fesselgelenks beim Pferd. Es dient als Umlenkpunkt für die Beugesehnen und ist durch seine…
Mehr lesen →Das Gleichbeinband (Ligamentum sesamoideum) ist eine Bandstruktur am Fesselgelenk des Pferdes, die die Gleichbeine (Sesambeine) mit dem Fesselbein verbindet. Es besteht aus mehreren Anteilen und ist wesentlich für…
Mehr lesen →Eine Gleichbeinfraktur beim Esel ist der Bruch eines oder beider Gleichbeine (Ossa sesamoidea proximalia), die auf der Rückseite des Fesselgelenks liegen. Sie ist beim Esel deutlich seltener als…
Mehr lesen →Das Griffelbein (Os metacarpale/metatarsale II und IV) ist ein rudimentäres, stabförmiges Knochenelement an der Innen- und Außenseite des Mittelfußknochens (Röhrbein) beim Pferd. Es handelt sich um evolutionär zurückgebildete…
Mehr lesen →Eine Griffelbeinfraktur ist der Knochenbruch eines der beiden schlanken Griffelbeine (Ossa metacarpalia/metatarsalia II und IV), die seitlich am Röhrbein des Pferdes anliegen. Am häufigsten ist das distale (untere)…
Mehr lesen →Der Herzbeschlag ist eine spezielle Form des Hufbeschlags beim Pferd, bei dem das Hufeisen in der Zehenmitte eine herzförmige Verbreiterung oder einen nach hinten verlängerten Steg aufweist. Er…
Mehr lesen →Ein Hornspalt ist ein Riss in der Hufwand des Pferdes, der vom Tragerand nach oben oder vom Kronrand nach unten verlaufen kann. Je nach Tiefe betrifft er nur…
Mehr lesen →Ein Hufabszess ist eine eitrige Entzündung im Inneren des Hufes, bei der sich Eiter zwischen Huflederhaut und Hornkapsel ansammelt. Beim Zebra entsteht er meist durch das Eindringen von…
Mehr lesen →Das Hufbein (Os ungulare oder Phalanx distalis) ist der unterste Knochen des Pferdebeins und liegt vollständig innerhalb der Hufkapsel. Es bildet das knöcherne Fundament des Hufes und ist…
Mehr lesen →Die Hufbeinrotation beschreibt eine pathologische Lageveränderung des Hufbeins im Huf des Pferdes, bei der sich das distale Ende des Hufbeins nach unten-hinten neigt. Diese Rotation entsteht meist als…
Mehr lesen →Der Hufbeschlag bezeichnet das Anbringen von schützenden oder korrigierenden Beschlägen unter den Hufen eines Equiden. Beim Zebra ist ein klassischer Hufbeschlag unüblich, da Zebras überwiegend in Wildtierhaltung, Zoos…
Mehr lesen →Eine Hufbeschlagorthese ist ein orthopädisches Hilfsmittel, das in Kombination mit oder anstelle eines klassischen Hufbeschlags eingesetzt wird, um den Huf des Pferdes therapeutisch zu unterstützen, Fehlstellungen auszugleichen oder…
Mehr lesen →Eine Hufgelenksentzündung beim Pferd ist eine entzündliche Veränderung des Hufgelenks (Articulatio interphalangealis distalis), das zwischen Kron- und Hufbein liegt. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und führt zu…
Mehr lesen →Die Hufknorpel (Cartilagines ungulae) sind zwei flexible Knorpelplatten, die seitlich am Hufbein des Pferdes ansetzen und bis über den Kronrand hinausreichen. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der…
Mehr lesen →Die Hufknorpelverknöcherung (Verknöcherung der Hufknorpel, medizinisch: Ossifikation der Cartilago ungulae) ist eine pathologische Umwandlung der elastischen Hufknorpel in starres Knochengewebe beim Pferd. Die Hufknorpel sind normalerweise flexible, knorpelige…
Mehr lesen →Die Hufknorpelverknöcherung (Ossifikation der Hufknorpel, auch Verknöcherung der Seitenknorpel) beschreibt die zunehmende Umwandlung der seitlich am Hufbein gelegenen elastischen Knorpel in starres Knochengewebe. Beim Zebra ist dieser Prozess…
Mehr lesen →Hufrehe ist eine schmerzhafte, aseptische Entzündung der Huflederhaut beim Pferd, die zur Lockerung der Verbindung zwischen Hufbein und Hornkapsel führt. Sie entsteht durch Durchblutungsstörungen und kann akut oder…
Mehr lesen →Hufrehe (Laminitis) ist eine schmerzhafte Entzündung der Huflederhaut, bei der sich die Verbindung zwischen Hufbein und Hufkapsel lockert. Beim Zebra tritt sie vor allem in Zoohaltung, bei Fehlfütterung…
Mehr lesen →Als Hufrollenblockade bezeichnet man eine diagnostische und therapeutische Leitungsanästhesie der Nerven, die den hinteren Hufbereich und die Hufrolle (Podotrochlea) versorgen. Beim Pferd wird sie eingesetzt, um Lahmheiten im…
Mehr lesen →Die Hufrollenbursitis ist eine Entzündung des Schleimbeutels (Bursa podotrochlearis) im Bereich der sogenannten Hufrolle des Pferdes. Sie zählt zum Formenkreis des Podotrochlose-Syndroms und betrifft vorwiegend die Vorderhufe. Typisch…
Mehr lesen →Die Hufrollenentzündung (Podotrochlose) ist eine schmerzhafte Erkrankung im hinteren Hufbereich, bei der das Strahlbein, die tiefe Beugesehne und der Schleimbeutel betroffen sind. Beim Esel tritt sie deutlich seltener…
Mehr lesen →Die Hufrollenentzündung (Podotrochlose, Podotrochitis) ist eine schmerzhafte, degenerative Erkrankung des Strahlbeins, der Strahlbeinbänder und der umgebenden Strukturen im Hufbereich des Pferdes. Sie gehört zu den häufigsten Lahmheitsursachen der…
Mehr lesen →Die Hufrollenentzündung (Podotrochlose) ist eine entzündliche bis degenerative Erkrankung des Hufrollenkomplexes, der aus Strahlbein, tiefer Beugesehne und Hufrollenschleimbeutel besteht. Beim Zebra tritt sie selten auf, kann aber bei…
Mehr lesen →Der Hufrollenkomplex (auch Podotrochlose-Komplex) bezeichnet eine Gruppe schmerzhafter Veränderungen im hinteren Hufbereich des Pferdes, die das Strahlbein, die tiefe Beugesehne, den Hufrollenschleimbeutel und umliegende Bandstrukturen betreffen. Er gehört…
Mehr lesen →Die Hufrollenresektion ist ein chirurgischer Eingriff beim Pferd, bei dem der Nervus digitalis palmaris im Fesselbereich durchtrennt wird, um Schmerzen aus dem Hufrollenbereich (Podotrochlose-Syndrom) auszuschalten. Fachlich korrekt spricht…
Mehr lesen →Das Hufrollensyndrom, auch Podotrochlose oder Podotrochlose-Syndrom genannt, ist eine schmerzhafte Erkrankung im hinteren Hufbereich des Pferdes. Betroffen sind das Strahlbein (Os sesamoideum distale), die tiefe Beugesehne sowie der…
Mehr lesen →Ein Hufschuh ist ein temporär am Pferdehuf befestigter Schutz, der den Huf wie ein Schuh umschließt. Er dient als Alternative oder Ergänzung zum festen Hufbeschlag und kommt sowohl…
Mehr lesen →Das Karpalgelenk ist das anatomische Äquivalent zum menschlichen Handgelenk und befindet sich beim Zebra in der Vordergliedmaße zwischen Unterarmknochen (Radius und Ulna) und Mittelfußknochen (Metacarpus). Es ist ein…
Mehr lesen →Karpalgelenkarthrose bezeichnet eine degenerative Gelenkerkrankung des Vorderfußwurzelgelenks (Carpus) bei Eseln, bei der der Knorpel fortschreitend abgebaut wird und es zu schmerzhaften Veränderungen der Gelenkstrukturen kommt. Diese chronische Erkrankung…
Mehr lesen →Kissing Spines (Baastrup-Syndrom, Processus spinosi imminentes) bezeichnet das pathologische Aneinanderstoßen oder Überlappen der Dornfortsätze benachbarter Brust- und Lendenwirbel. Beim Esel tritt diese Erkrankung deutlich seltener auf als beim…
Mehr lesen →Kissing Spines (dorsale Spinalprozessberührung) bezeichnet bei Pferden eine Skeletterkrankung, bei der sich die Dornfortsätze der Brustwirbel- oder Lendenwirbelsäule pathologisch berühren oder überlappen. Dies führt zu chronischen Schmerzen, Bewegungseinschränkungen…
Mehr lesen →Ein Klebebeschlag ist eine Form des Hufbeschlags beim Pferd, bei dem das Hufeisen oder eine Kunststoffversorgung nicht genagelt, sondern mit einem speziellen Kleber an der Hufwand befestigt wird.…
Mehr lesen →Eine Knochenzyste ist ein flüssigkeits- oder bindegewebsgefüllter Hohlraum im Knochen, der beim Pferd vor allem in Gelenknähe auftritt. Am häufigsten sind subchondrale Knochenzysten, die direkt unter dem Gelenkknorpel…
Mehr lesen →Der Kreuzverschlag (Myopathie, Rhabdomyolyse) ist eine akute Muskelerkrankung des Pferdes, bei der es zu einem schmerzhaften Zerfall von Muskelzellen vor allem in der Kruppen- und Rückenmuskulatur kommt. Er…
Mehr lesen →Das Kronbein (Os coronale, Phalanx media) ist der mittlere der drei Zehenknochen des Pferdes und liegt zwischen Fessel- und Hufbein. Es ist ein kurzer, würfelförmiger Knochen, der teilweise…
Mehr lesen →Das Krongelenk (Articulatio interphalangea proximalis) ist das mittlere Zehengelenk des Pferdes, das zwischen dem Fesselbein (Phalanx proximalis) und dem Kronbein (Phalanx media) liegt. Es ermöglicht die Beugung und…
Mehr lesen →Die Krongelenkschale ist eine chronische, degenerative Erkrankung des Krongelenks (Articulatio interphalangea proximalis) beim Pferd, bei der sich knöcherne Zubildungen (Exostosen) am Gelenkrand bilden. Sie zählt zu den arthrotischen…
Mehr lesen →Eine Kronrandverletzung beim Pferd ist eine Schädigung des Kronsaums – also jener empfindlichen Übergangszone zwischen Haut und Hufhorn, in der das Hornwachstum gebildet wird. Da hier die hornbildenden…
Mehr lesen →Die oberflächliche Beugesehne (Tendo musculi flexoris digitorum superficialis) ist eine kräftige Sehne an der Rückseite der Gliedmaße des Esels. Sie verläuft vom Unterarm- bzw. Unterschenkelbereich über das Karpal-…
Mehr lesen →Osteochondrose (OC) ist eine entwicklungsbedingte Skeletterkrankung bei heranwachsenden Pferden, bei der die Umwandlung von Knorpel in Knochen (enchondrale Ossifikation) gestört ist. Sie betrifft vor allem schnell wachsende Fohlen…
Mehr lesen →Die Patellafixation (Upward Fixation of the Patella) ist eine Funktionsstörung des Kniegelenks, bei der die Kniescheibe (Patella) am oberen Ende der Oberschenkelrolle hängenbleibt. Beim Lama führt dies zu…
Mehr lesen →Die Piephacke ist eine Fehlstellung des Hufes beim Pferd, bei der die dorsale (vordere) Hufwand in einem deutlich zu steilen Winkel verläuft und die Trachten (hinterer Hufbereich) zu…
Mehr lesen →Podotrochlose, auch Hufrollenerkrankung oder Podotrochlose-Syndrom genannt, ist eine chronisch-degenerative Erkrankung der sogenannten Hufrolle im Pferdehuf. Betroffen sind das Strahlbein, die tiefe Beugesehne sowie die zugehörigen Schleimbeutel und Bänder.…
Mehr lesen →Die Schale ist eine knöcherne Zubildung am Fesselkopf oder den Kronbeinknöcheln des Pferdes, die durch chronische Entzündungsprozesse entsteht. Sie zeigt sich als tastbare, harte Umfangsvermehrung und gehört zu…
Mehr lesen →Als Schalenbildung (auch kurz 'Schale') bezeichnet man beim Pferd knöcherne Zubildungen (Exostosen) an den kleinen Gelenken der unteren Gliedmaße, vor allem am Kron- und Hufgelenk sowie am Sprunggelenk.…
Mehr lesen →Die Schleimbeutelentzündung (Bursitis) ist eine entzündliche Erkrankung der Schleimbeutel (Bursa synovialis) beim Pferd, die als flüssigkeitsgefüllte Polster zwischen Sehnen, Knochen und Weichteilen liegen. Sie entsteht häufig durch mechanische…
Mehr lesen →Eine Sehnenbandage ist ein elastisches oder semi-rigides Hilfsmittel, das beim Zebra um die Sehnenstrukturen der Gliedmaßen – insbesondere die oberflächliche und tiefe Beugesehne – gelegt wird. Sie dient…
Mehr lesen →Als Sehnengrätsche bezeichnet man beim Zebra eine Fehlstellung der Gliedmaßen, bei der Fohlen aufgrund einer Beugesehnenschwäche mit gespreizten Vorder- oder Hinterbeinen stehen. Die Sehnen und Bänder können das…
Mehr lesen →Eine Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) beim Pferd ist die Entzündung der schützenden Hülle (Sehnenscheide), die bestimmte Sehnen umgibt. Sie tritt vor allem an den Gliedmaßen auf und äußert sich durch…
Mehr lesen →Der Sehnenstelzfuß bei der Ziege ist eine Fehlstellung der Gliedmaße, bei der die tiefe Beugesehne verkürzt ist und das Tier auf der Zehenspitze oder überköttet auf der Klauenvorderwand…
Mehr lesen →Ein Sehnenstiefel ist eine schützende Gamasche, die beim Pferd an den Vorder- oder Hinterbeinen angelegt wird, um Sehnen, Bänder und Fesselbereich vor äußeren Einwirkungen wie Schlägen, Streifen oder…
Mehr lesen →Eine Sehnenzerrung beim Pferd bezeichnet eine akute Überdehnung von Sehnenfasern ohne strukturelle Zerreißung, meist verursacht durch plötzliche, übermäßige Belastung. Betroffen sind häufig die oberflächliche und tiefe Beugesehne an…
Mehr lesen →Eine Sesambeinfraktur ist der Bruch eines der kleinen, in Sehnen eingebetteten Knochen im Bereich des Fesselgelenks. Beim Zebra betrifft dies meist die proximalen Gleichbeine (Ossa sesamoidea proximalia) an…
Mehr lesen →Eine Sohlenprellung beim Pferd ist eine schmerzhafte Quetschung der Huflederhaut im Bereich der Hufsohle, meist verursacht durch Tritt auf harte oder spitze Gegenstände. Sie zählt zu den häufigsten…
Mehr lesen →Spat ist eine chronisch-degenerative Erkrankung der kleinen Gelenke im unteren Sprunggelenk (Tarsus) des Pferdes, die durch Entzündung, Knorpelabbau und fortschreitende Verknöcherung gekennzeichnet ist. Die Erkrankung führt zu Lahmheit,…
Mehr lesen →Eine Splintbone-Fraktur ist der Bruch eines der beiden Griffelbeine (Ossa metacarpalia/metatarsalia II und IV) am Pferd. Diese schmalen Knochen liegen seitlich am Röhrbein und können durch Trauma, Überlastung…
Mehr lesen →Eine Sprunggelenkschwellung beim Pferd bezeichnet eine Volumenzunahme im Bereich des Tarsalgelenks (Sprunggelenk), die durch Flüssigkeitsansammlungen, Entzündungen, Weichteilschwellungen oder knöcherne Veränderungen entstehen kann. Sie tritt häufig infolge von Überlastung,…
Mehr lesen →Eine Stallgamasche ist eine gepolsterte Beinbandage, die dem Pferd während der Stallruhe angelegt wird, um die Gliedmaßen vor Stößen, Schwellungen und Druckstellen zu schützen. Sie umschließt typischerweise den…
Mehr lesen →Ein Stegeisen ist ein spezielles Hufeisen, bei dem die beiden Schenkel an der Trachtenseite durch einen quer verlaufenden Metallsteg verbunden sind. Diese geschlossene Bauform stabilisiert den Hornkapselbereich und…
Mehr lesen →Steiltrachtigkeit bezeichnet eine Hufform beim Pferd, bei der die Trachten (hintere Hufwandanteile) zu steil aufgerichtet sind und der Trachten-Zehen-Winkel deutlich über der physiologischen Norm liegt. Häufig ist ein…
Mehr lesen →Eine Steingalle ist eine schmerzhafte Quetschung oder Bluterguss in der Huflederhaut des Esels, meist im Bereich der Trachten oder der Sohle. Sie entsteht typischerweise durch Druck von Steinen,…
Mehr lesen →Eine Stelzfußorthese ist ein orthopädisches Hilfsmittel, das beim Zebra zum Einsatz kommt, wenn ein Teil der distalen Gliedmaße (z. B. Huf oder Fesselbereich) fehlt oder funktionsunfähig ist. Sie…
Mehr lesen →Eine Stollbeule ist eine umschriebene, meist weiche Schwellung im Bereich des Sprunggelenks beim Pferd, die durch eine Verletzung der Haut und des darunterliegenden Gewebes entsteht. Sie tritt typischerweise…
Mehr lesen →Das Strahlbein (Os sesamoideum distale oder Strahlbein) ist ein kleiner, schiffchenförmiger Knochen im Huf des Pferdes, der sich an der Rückseite des Hufgelenks zwischen Kronbein und Hufbein befindet.…
Mehr lesen →Eine Strahlbeinfraktur ist ein Knochenbruch des Strahlbeins (Os sesamoideum distale), eines kleinen Sesambeins im Hufinneren des Pferdes. Sie tritt selten auf, führt aber meist zu plötzlicher, hochgradiger Lahmheit.…
Mehr lesen →Eine Strahlbeinkanalerweiterung beschreibt die röntgenologisch sichtbare Vergrößerung der Gefäßkanäle (Canales sesamoidales) am Strahlbein des Pferdes. Diese Veränderung gilt als Hinweis auf chronische Umbauprozesse im Hufrollenbereich und wird häufig…
Mehr lesen →Strahlbeinlahmheit bezeichnet eine schmerzhafte Erkrankung im Bereich des Strahlbeins (Os sesamoideum distale) im Huf, die zu chronischer Vorderhandlahmheit führt. Beim Esel tritt sie deutlich seltener auf als beim…
Mehr lesen →Strahlfäule ist eine bakterielle Infektion des Strahls am Pferdehuf, bei der das Strahlhorn durch fäulniserregende Mikroorganismen zersetzt wird. Sie äußert sich durch übelriechendes, schwarzes Sekret sowie weiches, brüchiges…
Mehr lesen →Die Tendinitis der oberflächlichen Beugesehne (Musculus flexor digitalis superficialis) ist eine entzündliche Erkrankung der Sehne, die an der Rückseite des Unterbeins verläuft und das Fesselgelenk beugt. Beim Esel…
Mehr lesen →Die Tendinitis der oberflächlichen Beugesehne (OBS, lat. Musculus flexor digitorum superficialis) ist eine entzündliche Erkrankung der oberflächlichen Beugesehne beim Pferd, häufig infolge einer Überlastung oder akuten Faserzerreißung. Sie…
Mehr lesen →Die Tendinitis der tiefen Beugesehne (Musculus flexor digitorum profundus) ist eine Entzündung der tiefen Beugesehne beim Pferd, die meist durch Überlastung, Fehlbelastung oder traumatische Ereignisse entsteht. Sie tritt…
Mehr lesen →Die Tendovaginitis bezeichnet eine Entzündung der Sehnenscheide – jener flüssigkeitsgefüllten Hülle, die bestimmte Sehnen am Pferdebein umgibt und schützt. Beim Pferd treten Tendovaginitiden besonders häufig an den Beugesehnen…
Mehr lesen →Die tiefe Beugesehne (Tendo musculi flexoris digitorum profundi) ist eine kräftige Sehne an der Rückseite der Esel-Gliedmaße, die vom tiefen Zehenbeuger bis zum Hufbein zieht. Sie spielt eine…
Mehr lesen →Der Trachtenzwanghuf ist eine Hufdeformation beim Pferd, bei der sich der Hornschuh im hinteren Hufbereich – den sogenannten Trachten – krankhaft verengt. Diese Einengung führt zu einer Kompression…
Mehr lesen →Trageerschöpfung beim Pferd bezeichnet eine funktionelle Schwäche der Rumpfträgermuskulatur, die den Brustkorb zwischen den Vordergliedmaßen aktiv anheben und stabilisieren soll. Dadurch sinkt der Rumpf zwischen den Schulterblättern ab,…
Mehr lesen →Ein Tragerandausbruch beim Esel bezeichnet das Ausbrechen oder Absplittern eines Teils des Hufrandes (Tragerand), also jener Hornstruktur, die beim Auffußen den Hauptteil des Körpergewichts trägt. Bei Eseln tritt…
Mehr lesen →Ein Trageriss bezeichnet beim Pferd eine Schädigung des Trageapparats am Huf, insbesondere eine Trennung oder einen Riss der weißen Linie zwischen Hufwand und Sohle. Dabei lockert sich die…
Mehr lesen →Ein Trageschaden beim Esel beschreibt eine chronische Überlastung und Schädigung der sogenannten Trageeinrichtung – jenes Systems aus Muskeln, Sehnen und Bändern, das den Rumpf zwischen den Vordergliedmaßen abstützt.…
Mehr lesen →Der Tragrand ist der äußere, tragende Rand der Hufkapsel des Pferdes, der die Hauptlast des Körpergewichts auf den Boden überträgt. Er bildet den Übergang zwischen Hufwand und Sohle…
Mehr lesen →Die Transportmyopathie ist eine stressbedingte Muskelerkrankung bei Wildtieren, die während oder nach Transport, Einfang oder Immobilisation auftritt. Sie ist eng mit der Capture-Myopathie verwandt und führt zu Muskelzelluntergang,…
Mehr lesen →Eine Wandruptur ist ein Riss oder eine tiefe Spalte in der Hufwand des Pferdes, die durch die gesamte Hornschicht bis in tiefere, sensible Strukturen reichen kann. Sie entsteht…
Mehr lesen →Die Weiße Linie (Zona alba) ist beim Pferd die sichtbare, leicht gelbliche Verbindungszone an der Sohlenfläche des Hufes zwischen der Hornwand und der Sohle. Sie markiert den Übergang…
Mehr lesen →Das Wobbler-Syndrom (zervikale Vertebrale Stenotische Myelopathie, CVSM) ist eine neurologische Erkrankung des Pferdes, bei der das Rückenmark im Halsbereich durch Verengungen des Wirbelkanals komprimiert wird. Betroffene Pferde zeigen…
Mehr lesen →Wir beraten persönlich — telefonisch, schriftlich oder direkt in der Werkstatt. Kostenlos und ohne Verpflichtung.
📷 Optional: Foto eures Tieres?