Ausführlich
Wann wird eine Rumpfschale eingesetzt?
Bandscheibenvorfälle (IVDD): Druckentlastung der betroffenen Wirbelsäulensegmente, insbesondere in der Brust- und Lendenwirbelsäule.
Spondylosen und degenerative Wirbelsäulenerkrankungen: Reduktion von Bewegungsschmerz und Stabilisierung versteifter Abschnitte.
Muskuläre Insuffizienz: Unterstützung bei Muskelschwund oder Lähmungserscheinungen, die die Rumpfkontrolle beeinträchtigen.
Postoperative Nachsorge: Schutz und Ruhigstellung nach Wirbelsäulenoperationen.
Verletzungen von Rippen oder Brustwirbeln: Fixierung und Schmerzlinderung während der Heilungsphase.
Typische Anzeichen, die auf einen Bedarf hinweisen können: Der Hund zeigt Schmerzen beim Aufstehen oder Laufen, vermeidet das Treppensteigen, zeigt eine gekrümmte Rückenhaltung, taumelt oder hat Koordinationsprobleme in der Hinterhand.
Diagnose und Indikationsstellung: Die Entscheidung für eine Rumpfschale trifft der behandelnde Tierarzt oder Tierorthopäde, in der Regel auf Basis einer klinischen Untersuchung, Röntgenaufnahmen oder einer MRT-Untersuchung. Die genaue Lokalisation und das Ausmaß der Veränderungen bestimmen, wie die Orthese konstruiert wird.
Was Trittwerk leisten kann: Im Bereich der orthopädischen Versorgung übernimmt Trittwerk die präzise Maßabnahme direkt am Tier sowie die handwerkliche Anfertigung der Rumpfschale. Dabei wird nicht nur die anatomische Form, sondern auch das individuelle Gangbild und die Alltagsbelastung des Hundes berücksichtigt. Regelmäßige Anpassungstermine stellen sicher, dass die Orthese dauerhaft korrekt sitzt, Druckstellen vermieden werden und der Hund bestmöglich von der Versorgung profitiert. Eine enge Abstimmung mit dem behandelnden Tierarzt ist dabei selbstverständlicher Bestandteil unserer Arbeit.
Diese Erklärung ersetzt keine tierärztliche Diagnose. Ob eine Versorgung aus der Werkstatt in Frage kommt, klären wir gemeinsam mit deinem Tierarzt.